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FAMILIEN-SKIURLAUB beim Weltmeister

Der ehemalige Skirennläufer Michi Walchhofer ist in der Weltcup-Arena Zauchensee-Flachauwinkl im Salzburger Land zu Hause. Hier können sich Gäste mit dem ehemaligen Weltmeister und Olympiasieger auf der Kälberloch-Abfahrt messen oder im Hotel mit ihm plauschen. Auch nach Beendigung seiner Rennkarriere liegt ihm der Skisport sehr am Herzen.  Text und Fotos: Monika Neiheisser

Voller Vorfreude stehe ich mit meiner Familie am Rosskopf auf 1.929 Meter Höhe. Michael Walchhofer zieht die Skibrille vom Helm ins Gesicht und kommentiert: „Jetz forma da moal ganz gemiatli obi“. Gemeint ist die lange Abfahrt nach Flachauwinkl, eine seiner Lieblingsstrecken in seinem Heimatskigebiet Zauchensee-Flachauwinkl.

Viele Pisten der Welt hat der mehrfache Abfahrts-Weltcup-Sieger während seiner Karriere als Skirennläufer unter die Bretter genommen. Doch diese rote Piste liebt er wegen ihrer Länge und der gemütlichen Steilheit. Genau das Richtige zum Warmfahren. Majestätisch sind seine Schwünge auch auf nur mäßig steilen Pisten und ganz im Rennfahrerstil scheint er bei jedem Schwung die Schwerkraft außer Kraft zu setzen. Doch viel zu schnell verschwindet der 1,90 Meter große Sportler als roter Punkt aus unserem Sichtfeld und wir treffen uns an der Talstation der Highliner I-Gondel wieder. Während der Fahrt auf den Gamskogel erzählt uns Michi Schmankerln aus dem Skirennfahrer-Alltag.

Von 30 Stunden wöchentlichem Training, zu denen man sich auch mal überwinden muss, und von seinem schönsten Sieg beim Hahnenkammrennen 2006, der legendären Abfahrt in Kitzbühel: „Wenn du zu den ganz Großen gehören willst, musst du das einmal gewonnen haben“. Doch auch Niederlagen gehören zum Sport: „Der zweite Gewinner ist der erste Verlierer“, meint er schmunzelnd. Die drei Kugeln für seine Weltcup-Siege in der Abfahrt und seine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2003 in St. Moritz bleiben unerwähnt.

Weltcup-Feeling

Der Weltcup-Express, ein Schrägaufzug, bringt uns zum Weltcup-Startpunkt Gamskogel auf knapp 2.200 Metern Höhe, der höchsten Stelle der Salzburger Bergwelt. Hier fasziniert der Rundumblick über das Meer aus weißen Gipfeln, das uns umzingelt. Vom Dachstein, über die Hohen Tauern bis zum Großglockner erklärt uns der ehemalige Rennläufer die Gipfel. Dann schnallt er die Ski an, macht einen Sprung und rast den für alle anderen gesperrten, unpräparierten Starthang der Weltcup-Strecke/Weltcup-Piste in Sekundenschnelle hinab.

Mit 65 % Gefälle mündet er nach 150 Metern in die Weltcup-Piste. Wie versteinert stehen wir hinter der Absperrung und schauen dem immer kleiner werdenden roten Punkt hinterher, bis er am Pistenrand stehen bleibt und auf uns wartet. Bei Rennen wird hier in fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Mein Sohn Mirko-Jan will gleich hinterher. Doch ich bin froh, dass wir mit dem Schrägaufzug zurück zur Piste fahren dürfen.

Denn was sagt Michael Walchhofer? „Angst ist ein ganz schlechter Begleiter beim Skifahren, dann machst du in anspruchsvollen Situationen genau das Falsche und verkrampfst. „Tipps zur Verbesserung der Skitechnik gibt der Skiprofi so nebenbei, aber nur auf unser Verlangen. Gemeinsam fahren wir die beliebte Weltcup-Strecke Kälberloch, die als eine der anspruchsvollsten Rennstrecken im Damen-Weltcup gilt, im Parallelschwung bis Zauchensee hinab. Allerdings nicht mit 80 km/h in der Kurve wie bei den Rennen üblich.

Michaels Begründung ist charmant: „Das kann man nicht vergleichen, wenn die Piste nicht rennmäßig präpariert und abgesperrt ist und man nicht mit Rennmaterial unterwegs ist.“ Für ihn ist diese Abfahrt eine Traumstrecke, da sie alle Komponenten beinhaltet, die ein Rennfahrer braucht: Passagen, die Überwindung und Mut benötigen, eine technisch schwierige Strecke, ein gutes Gleitstück und Jumps. Zum Abschluss wagen wir uns auf die anspruchsvolle schwarze Piste Kuchelbergleit’n, die ich am liebsten auf der roten Piste umfahren würde.

Im Tal angekommen strahlt mein Sohn hingegen über beide Wangen: „Da will ich noch mal runter!“ Und als Michi seine Abfahrt mit „da bist aber sche obigzwickt“ kommentiert, scheint er im Nu einen halben Meter größer. Die Piste endet im Skikeller von Walch-hofers Viersternehotel Zentral. Hier wechselt er Skijacke gegen Loden-Jackett und betreut seine Gäste als Hotelier in seineraufmerksamen und zurückhaltenden Art. Für uns geht ein einmaliger Skitag, der sich ins Gedächtnis brennt, zu Ende. Die Kuchelbergleit’n war einst die Alm, auf der die Almhütte der Familie Walchhofer stand, als Zauchensee vor über 50 Jahren nur aus ein paar Almhütten bestand, die im Winter unzugänglich waren, bis der Großvater des Rennläufers und ein paar andere Pioniere die Vision eines Skigebiets umsetzten.

Heute ist das weltcuperprobte Skiparadies Zauchensee/Flachauwinkl mit bis zu 2.176 Meter Höhe das höchste Skigebiet der Salzburger Sportwelt und erfüllt mit 65 schneesicheren Pistenkilometern alle Wünsche anspruchsvoller Fahrer und Familien. Dass Letztere den Walchhofers besonders am Herz liegen, zeigte schon 1967 die Eröffnung des Familienhotels Zauchenseehof, das der Vater des Weltcup-Siegers, Rupert Senior gebaut hat, und heute zu den zertifizierten „Familotels“ gehört.

Infos: Zauchensee/Flachauwinkl

Das Skigebiet Zauchensee-Flachauwinkl mit der Skischaukel Altenmarkt liegt im Salzburger Land, 70 km von Salzburg entfernt im Pongau. Die Weltcup-Arena gehört zur Salzburger Sportwelt und Österreichs größtem Skiverbund Ski Amadé, dem fünf Skiregionen mit insgesamt 760 Pistenkilometern angehören. In Zauchensee-Flachauwinkl sorgen 65 Pistenkilometer, die zu 95 % beschneit sind, für uneingeschränktes Skivergnügen – sowohl für Familien als auch für sportliche Fahrer. Leichte Abfahrten, rasante Strecken, die steile Weltcup-Abfahrt und weite Carvinghänge bieten Variationsmöglichkeiten und Bedingungen für sportlicher Carven.

Abseits der Piste findet man zahlreiche Tiefschneehänge, Tree-Runs, Buckelpisten und viele Off-Pist-Erlebnisse. Zwei permanente Skimovie-Trainingsstrecken für Riesentorlauf und Parallel-Slalom, der Snowpark und ein Fotopoint sind weitere Attraktionen. Highlight:wöchentliches Gästeskirennen, meist mit Michael Walchhofer und Skitage mit dem Weltmeister. In der Weltcup-Arena dreht sich alles um den Skisport und die Wege zwischen Hotel, Lift, Skischule und Sportgeschäft sind kurz.

Passendes Hotelangebot auch für Familien

Der begeisterte Skifahrer und Skilehrer sagte einst zum Jüngsten seiner sechs Kinder: „Du darfst Ski fahren.“ Entsprechend unterstützte er ihn bei seiner Karriere als Skirennläufer. Inzwischen tritt Michael längst in die väterlichen Fußstapfen. Das Dreisternehotel „Sportwelt“ direkt neben der Piste ist Michaels jüngstes Baby. Damit hat er ein Hotel für das kleinere Winterurlaubsbudget geschaffen, das im Angebot von Zauchensee noch fehlte.

Auf Luxus wird dort bewusst verzichtet – dem Nachwuchs stehen trotzdem Kinder- und Jugendbetreuung und sogar ein Kinderkino zur Verfügung. Und die Eltern dürfen im Sky-Wellnessbereich mit Blick auf die verschneite Bergwelt relaxen. Als Vater von drei Kindern kennt der 42-Jährige eben die Bedürfnisse von Familien. Doch der Geist von Weltcup-Rennen und Olympia-Meisterschaften lebt im „Hotel Zentral“, in dem er mit seiner Frau Barbara Gastgeber ist. Die Wände zieren Momentaufnahmen aus dem Rennzirkus und neben der Rezeption funkeln die Pokale in einer Vitrine.

Völlig überraschend drückt Michael unserem Sohn eine seiner Kristallkugeln, die er als Sieger der Weltcup-Abfahrten gewonnen hat, in die Hand, als sei sie aus unzerbrechlichem Blei anstatt aus Bleikristall. Für ihn ein überwältigendes Erlebnis. Welche bessere Motivation könnte man einem Jugendlichen geben?

Kinder-Skikurse nach modernsten Methoden...

… denn auch kleine Skiläufer wollen motiviert werden. Diese Aufgabe übernimmt Michaels Bruder Peter in der Weltmeister-Skischule „Top Alpin Walchhofer“ mit seinen bestens ausgebildeten Skilehrern und dem Pinguin-Maskottchen BOBO.

Dabei entwickelt er seine Lehrmethode immer weiter, die zu schnellem Lernerfolg und Vertrauen zum Skisport führt. So kann man bei ihm stets die neueste Technik im Skifahren, Snowboarden und Freeriden erlernen, wobei an erster Stelle der Spaß am Wintersport steht. Nur so bleibt der Nachwuchs dauerhaft auf der Piste.

Doch dazu gehört auch die Weiterentwicklung und Verfeinerung der Skitechnik der Schüler. Er bedauert, dass von 120 drei- bis vierjährigen Anfängern gerade einmal etwa 30 Zehnjährige beim Skifahren bleiben. Doch auch diese und für die Jugendlichen gibt es spezielle Angebote.

Vom Freeride-Kurs mit Lawinenkunde bis zum Springen im Fun-Park. Diese Zielgruppe wird von den besten Skilehrern in der Skischule unterrichtet, denn das Fahrniveau der Schüler ist in dem Alter im Durchschnitt bereits sehr hoch.

Als Mirko-Jan nach einem Tag in der Skischule mit mir nur noch neben der Piste und durch den Familypark am Rosskopf fährt, einem Snowpark für Familien und Kinder, zeigt er mir, wie ich die Wellenbahn ohne abzuheben nehmen muss: „Geh oben in die Knie und streck’ dich in der Mulde – genau umgekehrt wie beim Springen.

“Vielleicht meint er das Angebot, das er von Michael am Ende unseres Urlaubs bekommen hat ja ernst: „Mach‘ die Skilehrer-Ausbildung, dann kannst du bei meinem Bruder in der Skischule anfangen.“ Doch erstmal freut er sich aufs Gästeskirennen, zu dem der Weltmeister wöchentlich auf der Weltcup-Strecke einlädt.

Übernachtungstipps

Die drei Hotels der Familie Walchhofer liegen direkt am Lift. Im Viersterne-Familienhotel „Hotel Zentral“ wohnt man beim Weltmeister direkt neben der Piste: mit großem Hallenbad, liebevoll gestaltetem, vielseitigem Wellness-Bereich, zweistöckigem Kinderspielbereich, Familienspielraum, Kinderbetreuung und Verwöhnpension, Kinder- und Skipass-Pauschalen. Vier Nächte mit Verwöhnpension, ein Skitag mit dem Weltmeisterund Skipass ab 472 Euro

Wohnen im modern-alpinenStil zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Konzentration auf das Wesentliche bietet das neue Drei-sterne-Hotel „Sportwelt“, sieben Nächte Halbpensioninkl. Skipass ab 729,50 Euro

Ski fahren lernen mit Spaß nach neuesten Erkenntnissen: Skikurs: Fünftagesskikurs für Kinder 215 Euro, Skischule Top Alpin

Infos zur Region: Altenmarkt – Zauchensee