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Fernwandern | Das wär doch was für Maier Sports

Stefan Müller, im täglichen Arbeitsleben Inhaber eines Unternehmens für Personal- und Organisationsentwicklung, pflegt privat eine enge Beziehung zur Abtei Münsterschwarzach und zu Pater Anselm Grün. Nicht zuletzt diese Verbindung brachte ihn auf die Idee, auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela zu pilgern. Die dabei gesammelten Erfahrungen teilte er mit Maier Sports, um Produkte zu entwickeln, die auf die speziellen Bedürfnisse für solche Fernwanderungen zugeschnitten sind.

Herr Müller, welche Erfahrungenhaben Sie auf Ihrer Pilgerwanderung quer durch Spanien bis nach Santiago de Compostela gemacht?
Stefan Müller: Zunächst einmal habe ich festgestellt, dass es schwierig ist, eine solche Pilgerreise in einer Gruppe zu absolvieren. Tempo, Pausen und Motivation sind oftmals doch sehr unterschiedlich. Ich habe sehr schnell erkannt, dass es für mich am besten ist, wenn ich alleine gehe, allenfalls mit einem schon vorher sehr vertrauten Menschen, jedenfall saber in meinem eigenen Rhythmus.

Wie sah ihr eigener Rhythmus aus?
Stefan Müller: Ich bin in der Regel sehr früh gestartet und in einem zügigen Tempo rund zwei Stunden gelaufen, habe Pause gemacht und bin anschließend wieder zwei Stunden flott gegangen. Im Schnitt war ich so jeden Tag fünf bis sechs Stunden unterwegs, mit Tagesleistungen zwischen 25 und 35 km. Interessant war dabei zu beobachten, dass ich immer wieder dieselben Menschen getroffen habe. Solche, die relativ langsam und gleichmäßig unterwegs waren, und andere, die sehr schnell gingen, aber recht bald aufhören mussten. Für mich spiegelte sich hier der Rhythmus meines Arbeitsverhaltens wieder.

Und welche Erfahrung haben Siebezüglich Ihrer Ausrüstung gemacht?
Stefan Müller: Morgens war es oft sehr kalt, so dass ich viele Schichten übereinander trug, mittags dann schnell ziemlich warm. Wenn man sich zu spät ausgezogen oder auch wieder angezogen hat, drohte eine Überhitzung oder Erkältung. Probleme hatte ich aber vor allem mit den Socken und damit mit meinen Füßen. Außerdem hatte jeder mit nassen Verhältnissen zu kämpfen.

Wie meinen Sie das?
Stefan Müller: Auf dem Camino kann es oftmals sehr feucht von oben werden. Viele tragen dann einen Regenumhang, um auch den Rucksack zu schützen. Darunter brät man allerdings im eigenen Saft. Und wenn der Wind an dem Cape zerrt, wird es recht ungemütlich.

Was haben Sie gemacht?
Stefan Müller: Ich hatte mich für eine Funktionsjacke als Regenschutz entschieden. Der Nachteil dabei: Das Wasser läuft zwischen Rucksack und Jacke entlang, so dass das Rückenpolster und natürlich auch der Rucksackinhalt nass werden. Es ist teilweise sehr mühsam unter den Bedingungen in mancher Herberge, seine Sachen anschließend wieder trocken zu bekommen. Das Gepäck ist schließlich doch sehr begrenzt. Ich habe praktisch niemanden getroffen, derperfekt ausgerüstet war.

In welcher Hinsicht?
Stefan Müller: Diesen leidigen Regenumhang hatte ich schon erwähnt. Viele trugen ihre Bergsport-Ausrüstung, die oft zu schwer war. Auf der anderen Seite ist die Ausrüstung, mit der man eine Tagestour bestreitet, auch nicht zweckmäßig. Optimal wäre eine Kombination aus einer atmungsaktiven Funktionsjacke mit einem Cape, das auch den Rucksack schützt, also einen praktikablen Rundum-Schutz vor Regen und Wind, unter dem man nicht unsäglich schwitzt.

Was sind nach Ihrer Erfahrung weitere neuralgische Punkte?
Stefan Müller: Man muss unter allen Umständen vermeiden, dass man sich aufreibt. Das geschieht am häufigsten zwischen den Beinen, unter den Armen und an den Füssen. Bei einer Tageswanderung ist das Problem überschaubar, die Leidenszeit absehbar. Aber auf einer vieltägigen Wanderung kann dies das vorzeitige Ende der Reise bedeuten. Sehr gutsitzende Socken sind ebenso ein Muss wie eine perfekt passende Hose sowie ein Funktionsshirt auf der Haut, das am besten eng anliegt und nicht reibt.

Haben Sie noch etwas dazu anzumerken?
Stefan Müller: Zahlreiche Taschen an der Jacke und vor allem an der Hose sind sehr wichtig. Der Wanderführer bzw. die Karte müssen immer schnell zur Hand sein. Eine schnell trocknende Funktionshose mit Oberschenkeltasche halte ich für ideal.

Wie kam es zu Ihrer Kontaktaufnahme mit Maier Sports?
Stefan Müller: Nach der Beendigung des Jakobsweges, den ich in drei Etappen bis nach Santiago de Compostela bzw. zum Kap Finisterre gelaufen bin, habe ich an Maier Sports gedacht, an die Kompetenz und Erfahrung in Sachen Wandern und Funktion bei Maier Sports. Bei einem Gespräch mit Geschäftsführer Herrn Baisch haben wir sehr schnell festgestellt, dass eine solche Lösung genau zu Maier Sports passen würde.

Wie ging es weiter?
Stefan Müller: Ich werde nie das Meeting vergessen, in dem Herr Baisch die Idee seinem Team vorgestellt hat. Ein Teil war von der Idee sofort begeistert, ein anderer zunächst skeptisch, hat vieles hinterfragt. Doch bereits beim nächsten Treffen war zu sehen: Das Team hatte Feuer gefangen, die Diskussion hatte einen Prozess ausgelöst und die Problemstellung in das Thema Fernwandern übersetzt. Das Tüfteln begann. Und es entstand tatsächlich ein neuartiges Produkt, sogar eine ganze Produktfamilie.

Damit sind Sie quasi der Impulsgeber für die Fernwander-Kollektion vonMaier Sports. Was sagen Sie zum fertigen Produkt?
Stefan Müller: Ich finde es super, dass man bei Maier Sports Ideen aufgreift, die aus der Praxis kommen und von einem Nutzer der Produkte an das Unternehmen herangetragen werden. Und von der Umsetzung bin ich begeistert!

Was gefällt Ihnen daran besonders?
Stefan Müller: Die Fernwanderjacke ist beeindruckend. Angenehm leicht, sehr schön gemacht. Einfach genial finde ich das integrierte Cape, das den Rucksack schützt und gleichzeitig dafür sorgt, dass kein Wasser zwischen Jacke und Rucksack-Rücken gelangen kann. Das Andock-System zeigt echten schwäbischen Erfindergeist. Alles ist mit aufgesetztem Rucksack zu bedienen. Auch das elastische Poloshirt, das dank der Armlinge ruckzuck vom Kurz- zum Langarmhemd wird und umgekehrt, finde ich sehr praxisgerecht, ebenso die Funktionshosen mit perfekt platzierten Taschen. Ich muss es noch einmal wiederholen: Ich bin wirklich begeistert.

Stefan Müller ist geschäftsführender Gesellschafter der stefan müller personalperspektiven GmbH in Stuttgart, beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Personal- und Organisationsentwicklung und ist darüber hinaus Begleiter der individuellen beruflichen Entwicklung. Er hat zusammen mit Pater Anselm Grün jüngst ein Buch geschrieben mit dem Titel „Zeit für Veränderung– Berufung und Beruf im Einklang“. Darüber hinaus gibt er mit dem bekannten Pater gemeinsame Kurse im Kloster der Abtei Münster-Schwarzach und plant als nächstes Pilger-Coaching. Stefan Müller hat einen engen Bezug zu Spanien, was mit ein Grund dafür war, dass er sich auf den Jakobsweg gemacht hat, wo er festgestellt hat, dass auf solch einer Pilgerreise viel mit einem selbst passiert. „Man gewinnt viel Zeit zum Nachdenken und viel Raum für sich. Das Pilgern löst etwas aus“, sagt er.

Wer gerne Kontakt zu Stefan Müller aufnehmen will, findet hier seine Kontaktdaten: stefan.mueller@smpp.de
www.smpp.de