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MOM | Berlin: Auf sportlicher Erkundungstour im Herbst

Outdoor ist Emotion. Mal sind es stille Gefühle, mal monumentale Erlebnisse oder körperliche Herausforderungen. Outdoor ist eine Sammlung vieler magischer Momente, an die wir uns auch nach Jahren noch gerne zurückerinnern. Heute teilen vier Maier Sport Fans aus der Community ihren magischen Outdoor-Moment mit uns. Viel Spaß beim Träumen!

Berlin ist einzigartig und die Art, wie man es entdecken kann, auch. Joggend, per Rad oder auf dem Wasser hat Reporterin Monika Neiheisser die Hauptstadt mit ihrem Facettenreichtum erlebt.

SIGHTRUNNING

Die Ampel zeigt rot. Endlich kurz durchatmen, bevor mich Mike weiterscheucht! So habe ich mich noch nie über eine rote Ampel gefreut. Mit meinem privaten Laufguide will ich Berlin beim Sightrunning entdecken. Kein Zweifel, dass der ehemalige Marathonläufer die Betonung auf “running” legt. Während er mir die Highlights von Berlin-Mitte zeigt, erzählt er mir zu jeder Sehenswürdigkeit eine kleine Geschichte – ohne im Geringsten außer Atem zu kommen. Am Alexanderplatz drosselt er das Tempo. „Die Kinder lernten einst, dass der Fernsehturm so hoch ist, so viele Tage das Jahr hat”, erzählt er. Später wurde er restauriert und die Antenne um drei Meter erhöht. So ist er heute mit 368 Metern das höchste Gebäude Deutschlands.

Auf einer ruhigen Nebenstraße laufen wir zur Museumsinsel. Hier liegen gleich fünf Museen nah beieinander, und ich würde mich am liebsten zu den Sonnenhungrigen im Lustgarten des Alten Museums gesellen. Doch Mike steuert zielsicher zu einem Klingelknopf inmitten von hohen Mietshäuser an der Spree und sagt: „Hier wohnt Angela Merkel.“ Ich bin sprachlos. Hier wohnt die Bundeskanzlerin. Keine Luxusvilla in Grünewald?

Wenig später erreichen wir das Brandenburger Tor. Als wir hindurchlaufen fühlt sich das sehr erhebend an – kein Ort symbolisiert für mich besser die Wiedervereinigung. Ähnlich beeindruckend baut sich das Kanzleramt neben uns auf. Der Glaspalast gilt mit 12.000 Quadratmetern als eines der größten Regierungshauptquartiere der Welt. Es ist achtmal so groß wie das Weiße Haus in Washington: „Sehen wir mal, ob Angie arbeitet“, witzelt Mike, während wir im Regierungsviertel Gedenksteine am Verlauf der Berliner Mauer finden.

RADTOUR

Nach unserer zehn Kilometer langen Sightrunning-Runde setzte ich meine Mauernspurensuche auf dem Fahrrad mit einer geführten Gruppe fort. Auf ruhigen Wohnstraßen fahre ich mit dem Guide Kai zwischen gepflegten gelb, blau und grün gestrichenen Altbauten durch das Viertel Prenzlauer Berg. Kaum zu glauben, dass der einst ärmste Bezirk von Ostberlin heute der coolste Stadtteil mit Bioläden, Bars und Yogastudios ist. „Nirgendwo liegt die Hipster-Familien-quote höher als hier“, sagt Kai lachend und hält an einer Eisdiele an. Er erinnert sich: „Vor dem Mauerfall hatten wir nur Schoko-, Vanille- und Erdbeereis. Nach der Wende gab es plötzlich ganz viel Eis und ich wollte mir vom Begrüßungsgeld der Regierung jede Sorte kaufen. Es wären 30 Kugeln gewesen, doch meine Mutter hat es leider nicht erlaubt.“ Heute entscheidet er sich für Wiener Mandel, Waldmeister und Bounty. Ich genieße Malaga und Pistazie. Eine gute Stärkung, bevor wir einen steilen Hügel in Angriff nehmen. Jetzt vermisse ich die Gangschaltung an meinem Leihbike. Oben angekommen, sind die ersten Mauerreste in Sicht.

Mächtig und mahnend erscheint die knapp drei Meter hohe und 140 Meter lange Hinterlandmauer, die einst die Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Wedding bildete. Heute ist sie ein ständig wechselndes Freiluftgemälde, das von Graffitisprayern täglich neu gestaltet wird. Sie begrenzt den Mauerpark, der sonntags ein riesiges Freilufttheater mit Karaoke-Sängern, Gauklern und Straßenkünstlern ist.

Nicht weit davon entfernt befindet sich die Mauergedenkstätte Bernauer Straße mit dem einzigen noch intakten Mauerabschnitt mit Wachturm. Hier ist nichts mehr bunt und die graue Betonfront wirkt auch heute noch bedrückend. Nach so viel Geschichte fahre ich am Ende unserer dreistündigen Radtour zu „Beachmitte“ in der Nähe des Nordbahnhofs, der größten innerstädtischen Outdoor-Beach- volleyballanlage Europas. Bei einer Piña Colada an der Beachbar, verfolge ich ein Fun-Turnier, bei dem die Spieler unter blauem Himmel bei mediterranen Temperaturen durch den feinen weißen märkischen Sand stauben, um den Ball zu baggern und zu pritschen.

WATER BIKE und KAJAK

Perspektivenwechsel: Am nächsten Tag zieht es mich raus aus der Stadt auf die Spree. Die S-Bahn bringt mich innerhalb einer Stunde nach Hangelsberg östlich von Berlin. Hier gibt’s die hippen Water Bikes zu mieten, mit denen man übers Wasser strampeln kann. Schwäne kreuzen, Enten schwimmen neben mir und am Ufer zwitschern die Vögel in den Weiden. Doch das Wassertreten ist anstrengend und ich nähere mich nur langsam wieder der Hauptstadt, obwohl ich flussabwärts trete.

Ab hier steige ich ins Kanu, um meine Beine zu entspannen. Jetzt ist der Oberkörper dran. Paddelschlag um Paddelschlag gleite ich auf der Alten Spree durch die Altstadt Köpenick und umrunde die Schlossinsel.

TIPI-FLOSS

Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt auf der Spree in einem Tipi-Floß. Mit dem Holzlenkrad in der Hand bin ich mein eigener Kapitän. Vom Müggelsee steuere ich Richtung Berlin-Treptow. Zwischen der Oberbaumbrücke und der Eisenbrücke beeindruckt mich das Berliner Monumentalkunstwerk „Molecule Man“. Drei über 30 Meter hohe Männerfiguren aus gelochtem Aluminium stehen protzend bei Abendrot im Wasser und symbolisieren den Schnittpunkt der Ortsteile Kreuzberg, Alt-Treptow und Friedrichshain auf sehr originelle Art.

Als der Mond am Firmament leuchtet und die Spree in tiefem Schwarz ruht, rolle ich meinen Schlafsack aus und lass mich von dem leichten Schaukeln des Floßes, das geschützt in einer Bucht liegt, in den Schlaf wiegen. Erst als Berlin in sanften Rosatönen erwacht, die nur langsam Farbe annehmen, wird mir bewusst, dass mein Abenteuer „Outdoor City“ heute zu Ende ist. Eigentlich schade! Reisezeit Ganzjährig. Besonders schön von Mai bis Oktober.

SPORTLICHE UNTERNEHMUNGEN

Joggend zu den Sehenswürdigkeiten durch Berlin für geübte Läufer ab 29 €, Mike`s Sightrunning, www.mikes-sightrunning.de
Mauerradtour: ab 17 € ca. drei Stunden, www.berlinonbike.de
Volleyball in Beachmitte, samstags Fun-Turniere für jedermann, www.beachberlin.de
Waterbike und Kanu mieten, www.kanu-spree.de
Floßfahrt auf der Spree, drei Stunden 80 €, www.flossundlos.de
Skaten auf dem Flughafen Tempelhof, www.tempelhoferfreiheit.de

Infos Berlin Tourismus & Kongress GmbH, www.visitberlin.de

 

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