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POLAR-FEELING IN TIROL

EINE NACHT IM IGLU | Ein Erlebnis der besonderen Art, auf den Spuren der Inuit. Wir haben’s für Sie ausprobiert und eine Nacht im Iglu verbracht.

Anreisetag Ende März, Sonne, 19 °C im Tal – überall sonnen sich die Leute auf den Terrassen oder treten in kurzen (!) Hosen kräftig in die Pedale ihrer Rennräder und Mountainbikes. Frühlingsfeeling pur. Was steht heute Abend noch mal auf dem Programm? Eine Schneeschuhwanderung?

Noch kann ich nicht so recht daran glauben, dass wir später tatsächlich durch den Tiefschneestapfen werden. Doch nach und nach schrauben wir uns die kurvigen Straßen immer weiter nach oben, bis wir schließlich auf 2.020 Meter in Kühtai ankommen. Mit massenweise Schnee, im glitzernden Winterwonderland.

Schon werden wir vom Iglu Village Team mit einem heißen Getränk begrüßt und dürfen nach einer kleinen Einweisung unser Iglu beziehen. Beeindruckend, wie die Iglus gebaut sind und wie kunstvoll sie verziert und beleuchtet sind. Von den Gastgebern erfahren wir das Geheimnis dahinter.

Die Iglus werden nicht mehr nach dem Vorbild der Inuit aus Schneeblocks in Stapelbauweise errichtet. Baugrundlage der Iglus im Iglu Village ist vielmehr ein Ballon in der Form des späteren Iglus. Der Ballon besteht aus stabilem PVC und wird durch Verschweißen in die gewünschte Form gebracht. Solide am Boden befestigt, wird er dann aufgeblasen und von Schneekanonen so lange beschneit, bis die gewünschte Wanddicke von mindestens 3 Metern erreicht ist. Danach wird die Türöffnung freigelegt und die Luft aus dem Ballon abgesaugt. Anschließend beginnt der „Innenausbau“.

SCHNEESCHUHWANDERUNG & RODELSPASS

Nun wollen wir uns das Abendessen verdienen und schnallen die Schneeschuhe an. Unser Guide führt uns in der Dämmerung durchs tief verschneite Gelände und wir legen einige Höhenmeter zurück. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen, kleine Pausen sind durchaus willkommen. Und auch unbedingt zu empfehlen. Denn der Ausblick ist herrlich! Die Häuser an den Hängen ringsum sind wunderbar beleuchtet und am Gegenhang ist heute Nachtskilauf. Die Verschnaufpausen nutzt unser Guide außerdem für den einen oder anderen Fun-Fact über Kühtai. So erfahren wir z. B., dass im Sommer die Kühe die Hoheit in Kühtai übernehmen. Der Name ist also Programm. Sage und schreibe 13 Personen haben ihren ganzjährigen Wohnsitz in Kühtai. Im Sommer ist somit wenig los – ideal für ruhesuchende Bergliebhaber, die abseits des Rummels die Natur genießen wollen. Außerdem macht er uns auf die Zirben aufmerksam, die unseren Weg säumen. Unser Ziel ist ein gemütlicher Berggasthof, auf dem wir in geselliger Runde unser Abendessen auf dem heißen Stein brutzeln. Fleischliebhaber, Vegetarier und Veganer –da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gestärkt machen wir uns auf den Rückweg ins Iglu Village. Diesmal aber nicht zu Fuß, sondernauf dem Schlitten. Eine echte Gaudi!

Produkt-Tipp

Unser Textil-Experte Dr. Maier empfiehlt:

für einen Aufenthalt in und um das Iglu die maskuline Wintersport-Jacke Out2Slope. Diese variable Winterjacke mit abnehmbarem Schneefang überzeugt auf der Piste genauso wie bei einer Rodelpartie oder beim Stadtbummel – im Urlaub und zu Hause.

Top-Funktion dank mTEX 10.000 Wetterschutzund warmer Wattierung. Ideal für den ganzen Winter.

PRODUKT-TIPP OUT2SLOPE M oder W vielseitige Wintersport-Jacke UVP ab 199,95 €

ZIRBENHOLZ

Zirben wachsen ausschließlich in Höhenlagen ab 1.300 Metern und dies sehr langsam. Angeblich soll das Zirbenholz mit seinem aromatischen Duft eine positive Wirkung auf unseren Organismus haben und z. B. für eine geringere Herzfrequenz sorgen. Zirbenholzkissen, -Möbel und-Duftöle haben eine lange Tradition und erfahren eine immer größere Beliebtheit. Einige Regionen haben die Vorzüge der Zirbe auch für den Lawinenschutz erkannt. Zeitgleich mit dem Aufbau des weniger schönen Metall-Schneefangs, wie man ihn vielerorts sieht, werden sie in die Lücken gepflanzt. Während das Metall nach 70 Jahren „versagt“, ist die Zirbe noch da und hat die ideale Größe erreicht, um als natürlicher Schneefang zu dienen.

SCHLAFEN IN EIS UND SCHNEE

Den Abend lassen wir nach unserer Schlittenfahrtim „Party-Iglu“ ausklingen. Die Bar ist geöffnet und fetzige Musik heizt uns ein. So sehr, dass vielen beim Tanzen im Eispalast sogar zu warm wird und die Jacken ausgezogen wird. Die Innentemperatur der Iglusbeträgt übrigens konstante 0 °C.

Dabei isoliert die dicke Schneeschicht so gut, dass draußen von der Musik nichts zu hören ist. Ebenso dringen kaum Geräusche in die Schlaf-Iglus ein, so dass alle, die die Nacht nicht zum Tag machen wollen, die Ruhe und einen guten Schlaf genießen können.

Die Übernachtung im Iglu ist überraschend angenehm. Im Deuter-Schlafsack und gebettet auf einer wasserdichten Matratze und Schaffellen ist es mollig warm. Unser Tipp: Entgegen dem ersten Impuls sich für die Nacht besonders warm einzukleiden, sollte man im Schlafsack möglichst wenig tragen.

Funktionsunterwäsche reicht aus. Und muss man nachts doch mal raus, einfach kurz die Jacke überwerfen, in die Schuhe schlüpfen und in Richtung beheiztem Sanitärgebäude stapfen. Zum krönenden Abschluss unseres Iglu-Erlebnisses gibt’s am nächsten Morgen noch ein leckeres Frühstück! Und nun? Na, nix wie raus und den Neuschnee genießen, der über Nacht gefallen ist! Die meisten Iglu-Dörfer haben übrigens von Ende Dezember bis Ende März geöffnet.

LUST BEKOMMEN?

Alle Infos zum Iglu Village Kühtai.

Weitere Iglu-Dörfer gibt’s z. B. in OberstdorfBrixen im Thale oder in Davos.
Je nach Igludorf kann man z. B. im Whirlpool baden oder selbst beim Iglu-Bau Hand anlegen. Langweilig wird es aufkeinen Fall!