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René | Auvergne, über den Vulkanen

Wenn das Wetter daheim mal wieder nur Regen zu bieten hat, muss man der Sonne eben hinterherfahren. Dieses Mal hat es uns in die Auvergne, mitten in Frankreich verschlagen.

Unser Chalet liegt 20 Minuten südlich von Clermont-Ferrand entfernt, direkt am Lac Chambon. Von dort machen wir uns auf um die umliegende Gegend zu erkunden. Auf unserem Weg zum Puy de Dôme, dem größten der vielen Vulkane, finden wir auf einem Pass schon die erste Fluggelegenheit, den Puy de la Tache, wie uns ein einheimischer Flieger bald erklärt.

Nach einer Dreiviertel Stunde Aufstieg stehen wir an einer kleinen Kante mit Blick auf das sich vor uns erstreckende weitläufige Tal. Unsere Gleitschirme sind schnell ausgepackt und zum Einstieg hängen wir uns erst einmal eine halbe Stunde gemütlich in die Luft und genießen den Ausblick auf das satte Grün der Wiesen und Hügel, die sich zu unseren Füßen erstrecken- ein gelungener Einstieg.

Nach der kurzen Mittagspause geht es dann weiter zum Puy de Dôme, dem höchsten der alten Vulkane in der Umgebung. Mit der Panorama Bahn sind wir schnell am Startplatz und freuen uns über viele besonders junge Zuschauer.

Beim Start werden wir sogar von den begeisterten Zuschauern angefeuert. Ein zweiter schöner Flug, dieses Mal in der französischen Abendsonne mit Blick auf die umliegenden Vulkane mit ihren charakteristischen Kratern, die von oben noch eindrucksvoller erscheinen.

Am nächsten Tag machen wir uns auf um weitere Startplätze und Fluggelände zu finden. Dieses mal halten wir uns weiter südlich und finden ein weiteres schönes Gelände in Le Creste, einem kleinen 40- Seelen Dorf auf einer der vielen Bergketten. Nachdem wir einen geeigneten Landeplatz gefunden haben gehen wir diesmal zur Mittagszeit fliegen und freuen uns abermals über eine sehr beeindruckende Aussicht über das viele satte Grün, mit den unzählig vielfältigen Blumen und Farben. Die Wolken nördlich von uns werden immer größer- wir entscheiden uns Landen zu gehen, da es bald anfangen wird zu gewittern. Wir fahren also wieder zurück in unser Ferienhaus und betrachten den Regen außer dem Fenster heraus- ein schöner zweiter Tag.

Am nächsten Tag hat es aufgehört zu regnen, aber der Wind will uns nicht so recht in die Karten spielen. Auf der Karte haben wir eine lange Bergkette entdeckt, die nicht allzu hoch, aber sehr schön gelegen erscheint. Wir machen uns also auf und nach gut ein einhalb Stunden Laufen und einigen Umwegen kommen wir auf der Bergkette an und finden uns in Mitten eines Meeres aus gelb leuchtenden Osterglocken.

Der Wind ist eher schwach und unregelmäßig, also entscheiden wir uns unsere Schirme Auszupacken und uns wenigstens den dann doch eher lästigen Abstieg zu sparen. Nach einem kurzen Abgleitet ins Tal packen wir zusammen und laufen wieder zum Auto, denn die nächsten Gewitter kündigten sich am Himmel schon an. Als es dann anfängt zu regnen entscheiden wir uns noch das Wahrzeichen des Nachbardorfes, die Burg Murol zu besichtigen. Da das Wetter nass blieb packten wir am nächsten Tag unsere Koffer und machten uns auf den Rückweg. Die Auvergne ist eine landschaftlich absolut beeindruckende Region, die wir sicher rncoh weiter Erkunden werden.

Viele Grüße, euer René