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Rezept – Maultaschen

Ein Klassiker bei Maier Sports. Mit „Herrgotts-bscheiserle“ den lieben Gott ausgetrickst. Wenn jemand nach einem wirklich typischen schwäbischen Gericht gefragt wird, kommt als Antwort meist: Maultaschen. Klar, dass diese Spezialität auch im Hause Maier Sports einen festen Platz hat. Auf jeder Messe, sei es die ISPO, der weltgrößten internationalen Sportartikel-Fachmesse in München, oder der OutDoor in Friedrichshafen, werden die Geschäftspartner seit über 30 Jahren traditionell zum Maultaschen-Essen eingeladen. Die schwäbische Köstlichkeit kommt von jeher frisch direkt von der Schwanen-Metzgerei in Köngen, wo auch Maier Sports seit über 75 Jahren zu Hause ist.

Maultaschen, auf Schwäbisch auch gern „Herrgottsbscheiserle“ genannt, sind nicht irgendeine schwäbische Spezialität. Sie sind viel mehr. Und dazu gibt es eine nette kleine Geschichte zu erzählen, die zeigt, dass die Schwaben es nicht nur verstehen, besonders gut zu essen, sondern sich diese Freude am Genuss auch nicht von der kirchlichen Obrigkeit vermiesen zu lassen. Am Karfreitag, einem der höchsten Feiertage der Christenheit, dürfen die Gläubigen seit alters her kein Fleisch essen. Da der gemeine Schwabe aber doch eher den Fleisch- als den Fischtöpfen zugeneigt war, kamen findige Genießer auf die Idee, ihr geliebtes Fleisch unter Spinat in einem Nudelteig zu verstecken. Diese clevere Lösung, bei der das Fleisch von außen nicht zu sehen ist, heißt offiziell Maultasche. Im Volksmund spricht man dagegen von „Herrgottsbscheiserle“.

Die Schwaben waren sich sicher, dass der liebe Gott nicht in ihre Maultaschen hineinschauen kann, die besonders gern am heiligen fleischlosen Karfreitag in vielen schwäbischen Familien mit Genuss verspeist werden. So hat man eben auch den lieben Gott ein wenig ausgetrickst. Inzwischen gibt es zahlreiche Variationen der Maultaschen. Nicht nur in Schwaben, sondern in ganz Deutschland, ja in der ganzen Welt. Dabei wissen die wenigsten, dass der sparsame Schwabe seine Maultaschen häufig an drei Tagen hintereinander isst.

Zunächst in der Brühe als Maultaschen-Suppe. Das nächste Mal ohne Suppe, dafür mit einem schmatzigen, goldgelb glänzenden schwäbischen Kartoffelsalat und Schmelze (in Butter gebräunte Semmelbrösel) oder mit gerösteten Zwiebeln. Und am dritten Tag klein geschnitten, in der Pfanne mit Ei geröstet und dazu Kartoffel- oder Blattsalat. Und schon hat sich der trickreiche Schwabe wieder eine halbe Woche wohlschmeckend ernährt. Exklusiv für die Leser des Maier Sports Magazins hat uns unser Köngener Haus- und-Hof-Metzger, die Schwanen-Metzgerei, ihr traditionelles Rezept verraten. So macht man sie also, die „Herrgottsbscheiserle“:

Maier Sports Maultaschen

Zubereitung:

Das ½ Brötchen in Wasser einweichen, anschließend Spinat sowie Petersilie waschen und von den Stielen befreien. Den Spinat danach ca. 1 min. in kochendem Wasser blanchieren und im Anschluss mit kaltem Wasser abschrecken. Petersilie und Spinat fein zerkleinern. In einer großen Schüssel Hackfleisch, Bratwurst-Brät, den geschnittenen Bauch und ein Eigelb gut miteinander vermengen. Das eingeweichte und ausgedrückte Brötchen zur Maultaschen-Masse hinzu-geben. Das Eiweiß in eine Tasse geben und zur Seite stellen.

Nun die Maultaschen-Füllung mit Salz, Pfeffer und Majoran und Muskat würzen, den zerkleinerten Spinat und die Petersilie dazugeben und nochmals gut vermischen. Anschließend den fertig gekauften Nudelteig auf der Tischplatte ausrollen. Das Eiweiß mithilfe eines Backpinsels dünn auf den Rand des Teiges streichen. Die Hälfte von dem Teig mit der Maultaschen-Füllung ca. 1- bis 2 cm hoch bedecken und mit einem Messer glatt streichen.

Die andere Teighälfte nun darüber klappen und mit einem scharfen Messer gleichmäßige Stücke abschneiden. Im Anschluss die Maultaschen für ca. 20 min. in gesalzenem, nicht kochendem Wasser ziehen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Maultaschen später in der Brühe nicht zerfallen. Anschließend die Maultaschen in die nicht kochende Brühe legen und servieren.

Guten Appetit!