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Sie fragen – Dr. Maier antwortet Teil1

In Skibekleidung steckt reichlich Technik, die gewiss nicht einfach zu verstehen ist. Sie haben Fragen? Kein Problem. Unser Experte Dr. Maier hilft Ihnen gerne weiter.

Windchill-Effekt

Ich lese im Zusammenhang mit Jacken immer wieder, dass die winddichten Materialien „vor dem gefürchteten Windchill-Effekt schützen“. Worum handelt es sich beim Windchill-Effekt eigentlich genau? Richardt F. aus MönchengladbachDer Windchill-Effekt hat viel mit der „gefühlten Temperatur“ zu tun, die inzwischen auch bei uns immer häufiger im Wetterbericht erwähnt wird. Es geht darum, dass wir eine objektiv gemessenen Temperatur von z.B. 10 ° C bei Windstille ganz anders empfinden als wenn dabei ein strammer Wind bläst.

Dafür verantwortlich ist der Windchill-Effekt, der sich so erklären lässt: Liegt die Außentemperatur unter unserer Körpertemperatur, geben wir über die Haut Wärme ab. Wird die auf der Hautoberfläche befindliche Wärme vom Wind weggeblasen, steigt der Wärmeverlust der Haut. Diesen Wärmeverlust empfinden wir als Kälte. Das passiert natürlich nicht nur auf der direkt dem Wind ausgesetzten Haut, wie z.B. im Gesicht, sondern genau so am Körper, wo unsere Kleidung isoliert und die warme Luft an der Haut hält. Bläst der Wind hier die sog. Grenzschicht weg, passiert das gleiche wie eben auf dem Gesicht beschrieben. Deshalb ist winddichte Bekleidung in diesen Fällen so wertvoll. Denn so bleibt unsere vom Körper erwärmte Luft auf der Haut erhalten. Der Windchill-Effekt lässt sich in einer Formel auch berechnen:W = 13,12 + 0,6215 x T – 11,37 x V0,16 + 0,3965 x T x V0,16.Doch einfacher ist es, wenn man in entsprechende Windchill-Tabellen und –Kalkulatoren schaut, z.B. bei wikipedia.

Hakeliger Reißverschluss

Was kann ich tun, wenn mein Reißverschluss nur noch hakelig läuft? Rosi K. aus Spandau. Da gibt es ein einfaches Mittel: mit Grafitstaub einreiben. Das wird häufig auch gegen quietschende Scharniere oder schwergängige Autoschlösser verwendet. Wenn das nicht zur Hand ist, tut’s auch ein Bleistift. Einfach mit einer dünnen Schicht anmalen – anschließend läuft der Schlitten wieder geschmeidig auf den Zähnen.

Skibekleidung wasserdicht?

Meine Skijacke von Maier Sports ist wasserdicht. Ich habe im Sportgeschäft aber auch viele Skianzüge gesehen, die nur wasserabweisend ausgerüstet sind. Reicht das denn auch? Helmut S. aus Karlsruhe.

Wir von Maier Sports setzen bei der Ski-Außenbekleidung fast durchgehend auf wind- und wasserdichte sowie atmungsaktive Membran-Konstruktionen. Wasserdicht deshalb, weil gerade in unseren Breiten, selbst in den hoch gelegenen Skigebieten der Alpen, während der Skisaison oft Temperaturen um und über dem Gefrierpunkt herrschen. Das heißt, bei Niederschlag fällt sehr nasser Schnee oder gar Regen. Wer sich da in einer Abfahrt befindet oder ungeschützt im Sessel- oder Schlepplift hängt, wird binnen kürzester Zeit nass bis auf die Haut. Der Körper kühlt dann extrem schnell aus. Damit ist der Skitag gelaufen, selbst wenn noch einmal die Sonne heraus kommen sollte. Angesichts des schnell wechselnden Wetters und der Möglichkeit von Regenfällen beim Skifahren, vertrauen wir primär auf wasserdichte Skibekleidung.

Keine Hosenträger für Damen

Ich fahre gerne im Tiefschnee und beneide die Männer oft um ihre Skihosen mit hochgezogenem Rücken und Hosenträgern. Warum gibt es so etwas nicht auch für Frauen? Magdalena W. aus München. Die allermeisten Frauen wollen keine Hosenträger, da diese über die Brust verlaufen. Wir haben eine andere Lösung gefunden und einen extra hohen, enganliegenden Bund am Rücken der Damenhosen entwickelt. Das elastische Material mit längs verlaufenden anschmiegsamen Verstärkungen sorgt dafür, dass der weit nach oben gezogene Bund in jeder Situation schön straff am Rücken anliegt, ohne einzuengen. So wird dieser temperatursensible Bereich schön warm gehalten und es gelangt auch kein Schnee in die Hose, egal, ob bei einem möglichen Sturz oder beim Ritt durch den Powder. Hier sollten Sie übrigens auf jeden Fall zusätzlich auch den Schneefang in Ihrer Jacke benutzen.

Warum imprägnieren?

Nach der Wäsche meiner Skijacke mit wasserdichter Membrane soll ich die Imprägnierung im Trockner wieder aktivieren bzw. nach mehreren Wäschen die Imprägnierung erneuern, um den Abperleffekt zu erhalten. Warum ist das nötig? Die Membrane macht die Jacke doch wasserdicht. Sascha B. aus Frankfurt.

Das Imprägnieren hat mit der Wasserdichtigkeit Ihrer Jacke nichts zu tun. Da haben Sie Recht. Ihre Jacke ist dank der Membrane aber nicht nur wind- und wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv. Saugt sich aber der Oberstoff mit Wasser voll, ist der Stoff „dicht“, kein Wasserdampf kann mehr nach draußen entweichen und Sie schmoren bei Anstrengung im eigenen Saft. Gleiches macht übrigens auch Schmutz, der den Stoff zusetzt. Deshalb sollten Sie Ihre mTEX-Jacke ab und zu waschen. Eine funktionierende Imprägnierung, die das Wasser abperlen lässt, hat noch weitere positive Effekte. Zum einen bleibt die Jacke deutlich leichter. Zum anderen empfinden wir einen nassen, schwer aufliegenden Oberstoff sehr schnell als kalt.