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Wir verstehen unser Handwerk

Innovation trifft Tradition. Maier Sports vereint Hightech mit viel Erfahrung, handwerklichem Können und umfassendem Service.

Seit 39 Jahren ist Ingrid Pietsch als Schneiderin bei Maier Sports tätig. Die Anforderungen haben sich in diesen fast vier Jahrzehnten enorm verändert. Aber noch immer ist ihr Handwerk in unserem schwäbischen Stammhaus gefragt. Ebenso wie ihre Nähmaschine, die sie zum Start an ihrem Arbeitsplatz 1975 nagelneu bekommen hatte. Das gut gepflegte Stück wird auch heute noch für ganz spezielle Arbeiten gebraucht. Maier Sports ist ein schwäbisches Unternehmen mit Sitz in Köngen. Und das seit mittlerweile 76 Jahren. Gute Qualität und handwerkliches Können sind das Markenzeichen und Garant für diese lange Erfolgsgeschichte. Deshalb ist auch der Nähsaal in Köngen weiterhin in Betrieb.

Dass in der schwäbischen Firmenzentrale weiterhin zahlreiche Nähmaschinen stehen und ausgebildete Schneiderinnen und Näherinnen beschäftigt sind, ist eine absolute Ausnahme in der deutschen Sportmode-Landschaft. Für den Outdoor- und Skimode-Spezialisten Maier Sports ist dies keine sentimentale Pflege von Traditionen, sondern eine ganz bewusste, strategische Entscheidung. .

Die fünf Damen im Nähsaal sind nicht für die Produktion der Maier Sports Kollektionen im Einsatz. Diese werden in eigenen Fabriken in der Türkei und in Fernost erstellt. Doch die Näherinnen im ersten Stock des Firmengebäudes in Köngen, spielen dafür eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, Prototypen oder spezielle Musterteile zu schneidern. So werden neue Materialien ausprobiert, getestet, mit welchem Garn am besten genäht wird, ob die Passform stimmt und wie sich die Bekleidung nach dem Waschen verhält. Das Produktmanagement hat damit ein schnelles Feedback, ob sich neue Entwürfe so umsetzen lassen, wie sich die Designer das ausgedacht haben. Sie können sofort überprüfen, wie am Computer ersonnene Lösungen sich in der Praxis realisieren lassen.

Ein ganz entscheidender Faktor, dass Maier Sports am Standort Deutschland bestehen konnte und kann, liegt in der Firmenphilosophie begründet, recht-zeitig auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren und immer auf Top-Qualität zu setzen.

Freiwillige 5-Jahres Garantie

Die Damen im Nähsaal sind ein wichtiger Baustein in unserem Qualitäts-
konzept. Wir vertrauen auf die Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte.
Daher gewähren wir nicht nur die gesetzliche zweijährige Garantie, sondern geben freiwillig fünf Jahre Gewährleistung auf unsere Produkte. Eventuell auftretende Beanstandungen werden im Rahmen dieser 5-Jahresgarantie umgehend fachgerecht repariert. Und hier kommen wieder die gut ausgebildeten Schneider-innen und Näherinnen um Ingrid Pietsch im ersten Stock ins Spiel. Frau Pietsch weiß: „Wir sind in der Lage, eventuell auftretende Probleme mit unserem handwerklichen Können und den vorhandenen Maschinen zu lösen. Wir können jede Reklamation hier bearbeiten und Änderungswünsche ausführen.“

Das Spektrum reicht vom „Nachnähen einer aufgegangenen Naht, über den Austausch eines defekten Reißverschlusses oder dem Ersatz eines abgerissenen Riegels, einer abgerissenen Kapuze oder einem schadhaften Bündchen bis zur Anpassung von Jacken und Hosen an die veränderte Konfektionsgröße eines Kunden“, plaudert sie aus dem Nähkästchen. Auch Sonderanfertigungen gehören zum Leistungsspektrum, das Maier Sports dank seiner Fachfrauen in Köngen bieten kann.

So erzählt Frau Pietsch von einer kürzlichen Anfrage, als sich die verzweifelten Eltern eines 14-jährigen Sohnes, der bereits 210 cm groß ist, an Maier Sports wandten. „Die Hosenbeine der Skihose in Größe 176 des Jungen waren um fast 15 cm zu kurz. Ich habe die Eltern beruhigt und ihnen gesagt, dass das für unser Nähteam kein Problem ist. Wir haben zunächst den gleichen Stoff besorgt, das Garn hatten wir im Lager. Unsere Schneiderinnen haben die Hose fachgerecht angepasst. Die neuen Nähte der wasserdichten Skihose konnten wir auf der ebenfalls in Köngen vorhandenen Tape-Maschine professionell versiegeln. Am Ende war von der Änderung nichts zu sehen. Die Eltern und ihr Sohn waren begeistert und wir hatten richtig Spaß an dieser Aufgabe“, berichtet sie stolz.

Solche Spezialfälle stehen nicht jeden Tag auf dem Programm. Meist sind es in den Augen der erfahrenen Textilspezialistinnen banalere Dinge, die sie erledigen. Kein Wunder, bei über 100 Jahren summierter Erfahrung.

So stehen das Ändern von Hosen und Jacken oder das Kürzen von Ärmeln und Hosenbeinen weit häufiger auf der Tagesordnung. Manch einer möchte zusätzliche Hosenträger an seiner Ski- oder Outdoor-Hose oder eine fest angenähte Kapuze an seiner Jacke. „Wir wundern uns über nichts mehr“, sagt Frau Pietsch.
Frau Pietsch hatte 1975 einst als Musterschneiderin bei Maier in Köngen begonnen. Ihre Aufgabe war es damals, Einzelstücke und Fotomuster zu nähen, damit die Neuheiten rechtzeitig für den Katalog fotografiert werden oder bei wichtigen Kunden frühzeitig vorgestellt werden konnten. Auf der Abendschule büffelte sie für das nötige Diplom. Und als sie die ersten fünf angehenden Schneiderinnen unter ihre Fittiche nahm, waren diese kaum jünger als sie.

Wir lösen fast jeden Fall

Durch die Produktionsverlagerung wurde die Ausbildung im Betrieb eingestellt. Frau Pietsch stellte sich einer neuen Herausforderung und übernahm die frei gewordene Leitung des Zuschnitts. Bei Maier Sports war und ist es üblich, dass die meisten Stellen intern nachbesetzt werden. Man weiß bei den Schwaben, was man an seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat. Gleichzeitig bleiben das Fachwissen und die Erfahrung im Haus. Inzwischen ist Frau Pietsch Leiterin der Service-Abteilung und plant nach dann 42 Arbeitsjahren bei Maier hier auch ihre berufliche Karriere zu beenden.